Verifiziert im Stripe App Marketplace

Stripe Payments zu DATEV exportierenEinmalzahlungen aus Checkout, Payment Links und Shop sauber gebucht

Ob Online-Kurs, E-Book, Shop-Bestellung oder Beratungspaket: Jede Einmalzahlung über Stripe besteht in der Buchhaltung aus Zahlung, Gebühr, eventueller Erstattung und Auszahlung. finHero macht daraus einen DATEV-Buchungsstapel mit verknüpften Belegen – geprüft gegen den Stripe-Saldenbericht.

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finHero · DATEV-Export
Buchungsstapel Juni 2026Heute · automatisch aus Stripe synchronisiert
SK10
Stripe Payments
Umsatzerlöse · SKR03 8400
12.480,00 €
Gebucht
SK11
Stripe Billing
Abo-Erlöse · monatlich
3.899,00 €
Exportiert
GEB
Stripe Gebühren
Aufwand · SKR03 4970
− 214,90 €
Belegexport
RAP
Passive Rechnungsabgrenzung
Jahresabos · pRAP
7.600,00 €
Abgrenzung

Was „Stripe Payments zu DATEV“ konkret bedeutet

Mit Stripe Payments sind alle Zahlungen gemeint, die einmalig und nicht über ein Abonnement entstehen. Für die Buchhaltung ist egal, über welchen Weg der Kunde bezahlt hat – entscheidend ist, dass jede Zahlung mit Gebühr, Erstattung und Auszahlung nachvollziehbar in DATEV ankommt.

Stripe Checkout

Die gehostete Bezahlseite von Stripe, oft eingebunden in Onlineshops, SaaS-Landingpages oder Buchungsstrecken. Jede abgeschlossene Session erzeugt eine Zahlung mit eigener ID.

Payment Links

Zahlungslinks ohne eigene Programmierung – typisch für Coachings, Workshops, Vorkasse oder den Verkauf über Social Media. Buchhalterisch ist jede Zahlung ein eigener Umsatz.

Payment Intents & API

Eigene Checkout-Strecken, Apps oder Marktplätze, die Stripe direkt über die API ansprechen. Hier fehlen oft Rechnungen in Stripe, weil das eigene System sie schreibt.

E-Commerce & digitale Produkte

Shop-Plugins, Ticketing, Downloads und Online-Kurse. Viele kleine Beträge, verschiedene Zahlungsarten und gelegentliche Erstattungen – genau hier wird die manuelle Buchung mühsam.

Stripe Payments oder Stripe Billing – was ist der Unterschied in DATEV?

Beide landen über dieselbe Logik im Buchungsstapel. Bei Abos kommen aber Rechnungsläufe, anteilige Berechnungen und Abgrenzungen dazu. Wenn du überwiegend Abos verkaufst, lies zusätzlich den Leitfaden zu Stripe Billing zu DATEV.

MerkmalStripe Payments (Einmalzahlung)Stripe Billing (Abo)
AuslöserKauf über Checkout, Payment Link oder APIWiederkehrende Rechnung aus einem Abonnement
BelegRechnung oder Quittung aus Stripe oder aus dem Shop-SystemStripe-Rechnung pro Abrechnungszeitraum
LeistungszeitraumMeist sofort erbracht (Lieferung, Download)Über Monate oder ein Jahr verteilt
Abgrenzung (pRAP)In der Regel nicht nötigBei Jahresabos häufig erforderlich
KorrekturenErstattungen und ChargebacksGutschriften, Proration, Stornos, Kündigungen

Zahlungsarten in Stripe Payments und ihre Wirkung auf die DATEV-Buchung

Für die Buchung ist die Zahlungsart vor allem wegen Zeitpunkt, Gebühr und Rückbuchungsrisiko wichtig. finHero kann Kunden über Regeln nach Zahlungsart auf unterschiedliche Konten buchen, falls deine Kanzlei das wünscht.

Karten

Die Zahlung wird sofort bestätigt, Stripe zieht die Gebühr direkt ab. Spätere Chargebacks sind möglich und werden als eigene Buchung erfasst.

SEPA-Lastschrift

Die Zahlung ist erst nach einigen Tagen endgültig. Eine Rücklastschrift kehrt den Umsatz um – im Export als separate, referenzierbare Buchung sichtbar.

Wallets

Apple Pay, Google Pay und ähnliche Wallets laufen in Stripe technisch meist wie Kartenzahlungen und werden genauso gebucht.

Weitere Methoden

Lokale Zahlungsarten folgen derselben Logik: Zahlung, Gebühr, ggf. Erstattung, Auszahlung. Das Konto legst du mit deiner Kanzlei fest.

So sieht ein Stripe-Payments-Monat im DATEV-Buchungsstapel aus

Ein vereinfachtes Beispiel nach SKR03: eine Kartenzahlung über Checkout, eine SEPA-Lastschrift über einen Payment Link, eine Teilerstattung und die Auszahlung. Alle Bewegungen laufen über das Geldtransitkonto 1360, das nach der Auszahlung auf null steht.

  • Umsätze brutto auf 8400 (Erlöse 19 % USt), Gegenkonto Geldtransit 1360
  • Stripe-Gebühren je Zahlung auf 4970 (Nebenkosten des Geldverkehrs)
  • Erstattung als eigene Buchung mit Bezug zur ursprünglichen Zahlung
  • Auszahlung 324,86 € = 357,00 € Umsatz − 2,39 € Gebühren − 29,75 € Erstattung

Kontennummern sind typische Standardkonten – die konkrete Kontierung stimmst du mit deiner Kanzlei ab. In SKR04 entsprechen sie 1460, 4400, 6855 und 1800.

Buchungsstapel · Stripe Payments · SKR03
Umsatz €KontoGegenkontoBuchungstext
119,0013608400Kartenzahlung Checkout · Bestellung 1042
2,0449701360Stripe-Gebühr Kartenzahlung
238,0013608400SEPA-Lastschrift Payment Link · Workshop
0,3549701360Stripe-Gebühr SEPA-Lastschrift
29,7584001360Teilerstattung Bestellung 1042
324,8612001360Auszahlung Stripe an Bank

Erstattungen, Chargebacks, Gebühren und Auszahlungen bei Stripe Payments

Die eigentliche Arbeit steckt selten in der Zahlung selbst, sondern in allem, was danach passiert. Diese Fälle sollten in deinem Export sauber getrennt sein.

Erstattungen (Refunds)

Voll- oder Teilerstattungen mindern den Umsatz und werden als eigene Buchung mit Bezug zur ursprünglichen Transaktions-ID exportiert. Die bereits gezahlte Stripe-Gebühr wird dabei in der Regel nicht zurückerstattet – sie bleibt als Aufwand stehen.

Chargebacks (Disputes)

Widerspricht ein Kunde einer Kartenzahlung, belastet Stripe den Betrag und zusätzlich eine Dispute-Gebühr. Gewinnst du den Fall, kommt der Betrag zurück. finHero bucht Belastung, Gebühr und eventuelle Rückzahlung getrennt.

Stripe-Gebühren

Stripe zieht die Gebühr pro Transaktion direkt ab und zahlt netto aus. Damit Umsatz und Aufwand korrekt sind, wird die Gebühr brutto gegen netto getrennt gebucht. Details im Artikel Stripe Gebühren buchen.

Auszahlungen (Payouts)

Eine Auszahlung bündelt viele Zahlungen. Sie wird gegen das Geldtransitkonto gebucht, sodass der Bankumsatz exakt einem Stripe-Payout entspricht und das Transitkonto ausgeglichen ist.

Wie die Gebühren von Stripe Payments Europe (Sitz in Irland) umsatzsteuerlich zu behandeln sind, stimmst du bitte mit deiner Kanzlei ab.

Rechnungen und Belege für Einmalzahlungen in DATEV

Zu jeder Buchung gehört ein Beleg. Bei Einmalzahlungen ist das nicht immer automatisch eine Stripe-Rechnung – je nach Setup entsteht der Beleg in Stripe oder in deinem Shop-System.

  • Rechnungen, Gutschriften und Stornos aus Stripe exportiert finHero als PDF
  • Jeder Beleg ist über die Transaktions-ID mit der passenden Buchung verknüpft
  • Eine Belegliste zeigt der Kanzlei, welcher Beleg zu welchem Buchungssatz gehört
  • Schreibt dein Shop die Rechnungen, hilft die Bestellnummer im Buchungstext bei der Zuordnung
Tipp: Lege mit deiner Kanzlei fest, welches System für Einmalzahlungen der führende Rechnungssteller ist. Doppelte Rechnungen aus Shop und Stripe sorgen sonst für Verwirrung beim Belegabgleich.

Fremdwährungen bei Stripe Payments richtig umrechnen

Verkaufst du international, zahlen Kunden in USD, GBP oder CHF. Für die Buchung in Euro rechnet finHero jeden Umsatz zum EZB-Referenzkurs des Belegdatums um und speichert den verwendeten Kurs – die Umrechnung bleibt so jederzeit reproduzierbar.

Beispiel: Ein Kunde zahlt 100,00 USD. Bei einem angenommenen EZB-Kurs von 1,0850 USD je Euro am Belegdatum wird der Umsatz mit 92,17 € gebucht. Stripe rechnet für die Auszahlung mit einem eigenen Kurs um, daher kann der ausgezahlte Euro-Betrag leicht abweichen – wie solche Kursdifferenzen gebucht werden, klärst du mit deiner Kanzlei.

Stripe Payments zu DATEV exportieren – Schritt für Schritt

So kommt ein Monat mit Einmalzahlungen in DATEV – egal ob du es selbst vorbereitest oder automatisierst.

Manuell aus Stripe-CSV-Exporten gebaut, ist dieser Ablauf fehleranfällig: Gebühren fehlen, Erstattungen landen im falschen Monat, Fremdwährungen werden zum falschen Kurs umgerechnet. Mehr zum Import in DATEV im Leitfaden Stripe in DATEV importieren.
  1. 1Konten mit der Kanzlei festlegenErlöskonten nach Steuersatz und Land, Geldtransitkonto, Gebührenkonto, Bank – sowie Einzeldebitoren oder Sammeldebitor.
  2. 2Zeitraum wählenIn der Regel einen Kalendermonat. Rückwirkende Exporte für frühere Monate oder Jahre sind ebenfalls möglich.
  3. 3Zahlungen, Gebühren, Erstattungen, Disputes trennenJede Bewegung wird ein eigener Buchungssatz mit Stripe-Referenz im Buchungstext.
  4. 4Auszahlungen gegen Geldtransit buchenJeder Payout gleicht das Transitkonto aus und lässt sich mit dem Bankumsatz abgleichen.
  5. 5Gegen den Saldenbericht prüfenDer Export muss zum Stripe-Saldenbericht des Zeitraums passen – finHero prüft das bei jedem Export automatisch.
  6. 6Buchungsstapel und Belege übergebenDeine Kanzlei importiert den Buchungsstapel (CSV im DATEV-Format) und die PDF-Belege in DATEV.

So läuft der Stripe-Payments-Export mit finHero

Die Verbindung läuft über die finHero-App im Stripe App Marketplace – mit wenigen Klicks, ohne Code und mit reinem Lesezugriff.

1

Stripe verbinden

App im Stripe App Marketplace installieren. finHero liest Zahlungen, Gebühren, Erstattungen und Auszahlungen, verändert aber nichts in deinem Konto.

2

Konten abstimmen

SKR03, SKR04 oder eigene Konten, Buchungsschlüssel und Regeln mit der Kanzlei festlegen – meist in wenigen Werktagen erledigt.

3

Monatlich exportieren

finHero erstellt Buchungsstapel und Belege, geprüft gegen den Saldenbericht. Die Kanzlei importiert sie in DATEV.

FAQ: Stripe Payments zu DATEV

Welche Stripe-Zahlungen zählen zu Stripe Payments?

Alle Einmalzahlungen, die nicht aus einem Abo stammen – etwa über Stripe Checkout, Payment Links, eigene Integrationen über Payment Intents oder Shop-Plugins. Abo-Rechnungen aus Stripe Billing behandelt ein eigener Leitfaden.

Wird jede Zahlung einzeln oder als Summe gebucht?

finHero bucht Zahlungen, Gebühren, Erstattungen, Chargebacks und Auszahlungen als separate, referenzierbare Buchungen. So lässt sich jede Buchung über die Stripe-ID zur Originaltransaktion zurückverfolgen.

Brauche ich für jede Einmalzahlung eine Rechnung aus Stripe?

Nicht zwingend. Entscheidend ist, dass es zu jeder Zahlung einen Beleg gibt. Ob der aus Stripe oder aus deinem Shop-System kommt, legst du mit deiner Kanzlei fest. Rechnungen, Gutschriften und Stornos aus Stripe exportiert finHero als PDF und verknüpft sie mit der Buchung.

Wie werden Rücklastschriften bei SEPA-Lastschrift gebucht?

Eine Rücklastschrift kehrt die ursprüngliche Zahlung um. Sie erscheint im Export als eigene Buchung mit Bezug zur Originalzahlung, ebenso eine eventuell anfallende Gebühr.

Was passiert bei einem Chargeback?

Stripe belastet den strittigen Betrag und eine Dispute-Gebühr. Beides wird getrennt gebucht. Gewinnst du den Dispute, wird die Rückzahlung ebenfalls als eigene Buchung exportiert.

Wie werden Zahlungen in Fremdwährung umgerechnet?

Zum EZB-Referenzkurs des Belegdatums. finHero speichert den verwendeten Kurs, damit die Umrechnung später nachvollziehbar und reproduzierbar ist.

Kann ich frühere Monate nachträglich exportieren?

Ja. Exporte lassen sich rückwirkend für vergangene Monate und Jahre erstellen, etwa wenn die Buchhaltung aufgeholt werden muss.

Was kostet der Export von Stripe Payments zu DATEV?

Du kannst finHero 7 Tage kostenlos testen. Danach richtet sich der Preis nach deinem Transaktions- bzw. Rechnungsvolumen, ist monatlich kündbar und weitere Nutzer kosten nichts extra.

Noch Fragen? Zum Hilfe-Center

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